Gar nicht so einfach, oder? Doch ganz einfach.
Man schickt ein Kleinkind in eine Tageseinrichtung und einen alten Menschen in das Altenheim.
Fatale Folgen, denke ich. Verbannt man die Kleinkinder aus der sozialen elterlichen Gemeinschaft, geht es ihnen
genauso schlecht wie alten Menschen, die man in Altenheime abschiebt.
Ein Kleinkind unter 3 Jahren erkennt noch gar nicht was mit ihm da geschieht, alles ist fremd. Ein anderes Beispiel:
Ein Jungtier unter
8 Wochen gilt als ausgesetzt wenn es außerhalb seiner Herde angetroffen wird und wird nicht mehr beachtet.
So fühlen sich Kleinkinder wenn sie zu früh von Mama und Papap getrennt werden, sie denken: Beide haben es nicht mehr lieb,
denn:
kein 1 bis 3 Jähriger würde von alleine von zu Hause wegwollen. Sie erkennen in diesem Alter noch gar nicht, dass es da
draußen etwas anderes gibt außer Mama und Papa.
Denn im Kleinkindesalter sind die wichtigsten Bezugspersonen immer die Eltern oder auch die Geschwister, nicht irgendein Fremder,
das kann man daran erkennen, dass, wenn ein Fremder vor dem Kind steht, es immer ungläubig drein schaut und sich hinter Mamas Rücken versteckt.
Wieso sollte man eigentlich Kleinkinder in eine Krippe geben?
Wer hat das so bestimmt? Ich denke das Geld für Kindergrippen ist bei den Eltern besser aufgehoben als es in den Bau von Kinderkrippen zu stecken.
In den meisten Kindergrippen herrschen Überbevölkerung und eine zu geringe Anzahl an Pädagogen, also für mich ist ein Betreuer
für 12 Kinder viel zu wenig.
Stellt man sich vor, man müßte daheim 12 Kleinkinder versorgen, das ist doch wahrlich der größte Stress,
genau so stressig für Kinder und Betreuer.
In unserem Land bedeuten Krippenplätze nichts anderes als: Los du Mutter, gib dein Kind weg und geh gefälligst arbeiten
um Steuern zu zahlen. Was hat das denn mit Familienfreundlichkeit zu tun?
Für mich hat das einen wirtschaftlichen Grund, warum Krippenplätze angeboten werden, also Mütter schiebt eure Kinder ab
und geht gefälligst arbeiten.
Eine Mutter hat keine Wahl, gibt sie ihr Kind in eine Tageseinrichtung, weil sie für die Wirtschaft tätig sein muss, so ist das
für mich unfair gegenüber dem Kind, es wird einfach abgeschoben, dann trifft das oben Beschriebene ein.
Wenn eine Mutter das Kind zu Hause betreut, hat sie mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen und lebt meißt am unteren Rand der Existenz.
Beides wird auf dem Rücken des Kindes ausgetragen, was hat das mit Kinderfreundlichkeit zu tun?